Ein Stadion kämpft gegen den Abstieg!

Gestern war mal wieder richtig Stimmung in der Bude. 32.000 Besucher machten bereits vor dem Anpfiff mächtig Alarm und versuchten, der Mannschaft die nötige Bissigkeit mitzugeben. Ein emotionaler Clip lief über die Videowand, passend zum Eingangssong und es konnte losgehen. Jeder Zweikampf, jeder Einwurf, jede halbwegs gelungene Aktion wurde frenetisch bejubelt. Das Team fightete, lief und schuftete, allein das Ergebnis ließ zur Halbzeit zu wünschen übrig.

 

 

Die Erlösung

Die Erlösung durch Demirbay folgte dann kurz nach der Pause. Nach toller Vorarbeit von Axel und Finki schob Kerem Demirbay den Ball am FSV-Keeper vorbei - ein Stadion in Extase!

Aber dann verfiel die Mannschaft in alte Muster. Anstatt auf die Entscheidung zu drängen, ließ man den Gegner kommen, produzierte zu viele Freistöße in Strafraumnähe und brachte die Frankfurter wieder mehr ins Spiel. Klar stand man hinten sicher, aber es grenzte an grobe Fahrlässigkeit, den Sack nicht zu zu machen. Unvorstellbar, wenn der FSV-Freistoß am Schluss noch reingeht. Und das muss man der Mannschaft weiterhin vorwerfen - sie hat hier wie in der gesamten Saison mit dem Klassenerhalt gezockt. Ein zu hoher Einsatz für die Fortuna und eigentlich auch für jeden Spieler.

 

Abgerechnet wird am Ende. Deshalb gilt es noch einmal, die volle Konzentration auf die 90 Minuten plus x in Braunschweig zu richten - danach wird kurz gefeiert, sorgfältig aufgeräumt und feucht durchgewischt!