Reine Nervensache?

von CG

Klar spielt im Sport Nervenstärke eine große Rolle, getreu dem Motto: Ich bin immer dann am besten, wenn es mir eigentlich egal ist!

In der seit Jahren sehr ausgeglichenen zweiten Liga ist das ebenfalls zu beobachten. Teams wie Heidenheim oder Sandhausen spielen befreit auf und erreichen ohne Druck locker ihre Ziele.

Selbst bei der Fortuna verhält es sich ähnlich. Seit jeher spielt Fortuna als vermeintlicher Außenseiter groß auf und erzielt gegen die als "besser" eingeschätzten Teams gute Ergebnisse. Selbst in dieser Saison ist das klar zu erkennen, vier der neun Rückrunden-Punkte wurden gegen die ersten drei der Tabelle geholt. Die restlichen fünf Punkte resultieren aus den zehn Spielen gegen die Teams auf "Augenhöhe".

Alle gemeinsam für Fortuna!

 

Und da sind wir beim Kernproblem der aktuellen Situation - wir bewegen uns aktuell nicht auf Augenhöhe mit den Teams, die vor uns in der Tabelle positioniert sind. Schaut man allein auf die Tabelle, die spätestens am 30. Spieltag nicht mehr lügt, sieht man,  dass wir jetzt noch gegen drei Teams spielen,  die vor uns positioniert sind. Nur das Spiel gegen den MSV wird ein Duell auf Augenhöhe.

Das müssen Fans und Mannschaft akzeptieren und sich gedanklich darauf einstellen. Die Favoritenrolle ist bei den anderen Clubs, diese Teams sind besser. Also, lasst uns alles geben und ihnen die Punkte wegnehmen,  die sie fest eingeplant haben. Klappt das gegen St. Pauli, FSV Frankfurt und Eintracht Braunschweig, dann ist ein typisches Unentschieden gegen den MSV nicht so schlimm.

Deshalb, Jungs - auf geht's. Wir sind bereit für die letzten vier großen Fights in dieser Saison! Alle gemeinsam für Fortuna! Kämpfen und Siegen!